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Hintergründe Umwelt

TEPCO will radioaktives Wasser aus Fukushima im Ozean entsorgen

Das japanische Energieversorgungsunternehmen TEPCO, welches durch die Atomkatastrophe in Fukushima in die Schlagzeilen geriet, hat bekannt gegeben, dass es das gesamte radioaktive Kühlwasser im Ozean entsorgen möchte, berichtet „UNSER PLANET“.

Nachdem im Jahr 2011 ein Atomkraftwerk von TEPCO durch ein Tsunami beschädigt wurde, kam es zu einer radioaktiven Kontaminierung der Umgebung. Es war die schlimmste Atomkatastrophe seit Tschernobyl. Die Bevölkerung musste im betroffenen Gebiet weitgehend evakuiert werden.

 

CC BY-SA 3.0 – Digital Globe (wikimedia.org)

In 580 Tanks lagern immer noch etwa 770.000 Tonnen tritiumhaltiges Kühlwasser aus dem Kraftwerk. Tritium ist ein radioaktiver Betastrahler und hat eine Halbwertzeit von 12,3 Jahren. Demnach müsste TEPCO noch einige Jahre warten, bis der radioaktive Abfall entsorgt werden kann.

 

“Es tut mir sehr leid, dass Tepcos Entscheidung sich in die Länge gezogen hat”, sagte der neue Vorsitzende der Tokyo Electric Power Company Holdings (TEPCO), Takashi Kawamura. “Wir hätten uns viel früher entscheiden können, und das liegt in der Verantwortung von Tepco selbst.”

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