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Wie man sich auf eine Pandemie vorbereiten kann

Die Lungenkrankheit Sars-CoV-2 hat Europa erreicht und droht sich weiter auszubreiten. Laut Johns Hopkins CSSE wurden bis zu diesem Zeitpunkt weltweit bereits mehr als 80.000 Infizierte gezählt. Etwa 2.700 Menschen sind offiziell an der Krankheit gestorben. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein. Gesundheitsbehörden rechnen mit einer zunehmenden Ausbreitung. Doch wie bereitet man sich auf einen großflächigen Ausbruch in Europa vor?

Die Epidemie in China droht zu einer weltweiten Pandemie zu werden. Laut WHO und Bill Gates könnte es im aller schlimmsten Fall bis zu mehrere Millionen Tote geben. In einigen europäischen Ländern wurden bereits Infizierte festgestellt. Besonders stark betroffen ist Italien. Dort wurden ganze Städte abgeriegelt. Daher gilt jetzt Ruhe zu bewahren und die richtigen Maßnahmen durchzuführen und sich auf den Ernstfall vorzubereiten.

 

Bei der Vorbereitung auf eine Krisensituation muss man bestimmte Dinge beachten. Sollten in Deutschland, wie in China und Italien, ganze Städte abgeriegelt und teilweise Ausgangssperren verhängt werden, ist es überaus wichtig, rechtzeitig eine gewisse Krisenvorsorge durchzuführen. Besonders wichtig ist das Anlegen von Lebensmittel- und Wasservorräten, sowie das Horten von relevanten Gebrauchsgegenständen und Schutzausrüstung.

 

1. Lebensmittel- und Wasservorräte
Sollte es in Deutschland wirklich zu einer Krisensituation kommen, ist es äußerst notwendig, dass sich Bürger rechtzeitig einen Lebensmittelvorrat für 4-8 Wochen anlegen. Dabei sollte besonders auf Langzeitnahrung zurückgegriffen werden. Auch ausreichende Wasservorräte sollten angelegt werden. Die Bundesregierung hat eine Checkliste veröffentlicht, an der man sich orientieren kann.

 

2. Notwendige Gebrauchsgegenstände
Nicht nur Lebensmittelvorräte sollten angelegt werden. Auch ganz gewöhnliche Gebrauchsgegenstände wie Feuerzeuge, Kerzen, Toilettenpapiert oder Seife werden in bestimmten Krisensituationen benötigt. Besonders empfehlenswert sind Gaskocher, um auch bei einem möglichen Stromausfall kochen zu können. Hierbei muss jeder individuell überlegen, welche Gegenstände erforderlich sind.

 

3. Schutzausrüstung
Im Falle einer Pandemie ist es wichtig eine bestimmte Schutzausrüstung und Hygieneartikel zu besitzen. Dazu zählen vor allem Atemschutzmasken FFP3, Schutzbrillen, Gummihandschuhe und Desinfektionsmittel. Auch hier gilt, besser etwas mehr als zu wenig.

 

4. Schutzmaßmnahmen

Sollte die Ausbreitung von Sars-CoV-2 in Deutschland bzw. Europa einen ähnlichen Verlauf nehmen wie in China, raten Gesundheitsexperten dazu, persönliche Kontakte zu vermeiden, wenn diese nicht notwendig sind. Möglichst oft die Hände zu waschen und nicht ins Gesicht zu fassen. Darüber hinaus sollten Dinge im Haushalt, welche man öfters mit den Händen berührt, regelmäßig desinfiziert und gereinigt werden.

 

Im Internet gibt es zahlreiche Artikel und Videos, welche sich mit Krisenvorsorge beschäftigen. Sollte sich Sars-CoV-2 in einigen Monaten erledigt haben, kann man die angelegten Lebensmittelvorräte verbrauchen oder für andere mögliche Krisensituationen, wie einem großflächigen Stromausfall, aufbewahren. Besonders empfehlenswert ist der Austausch mit erfahrenen „Preppern”. Hierfür gibt es unter anderem Gruppen auf Facebook. Am wichtigsten ist es, grundsätzlich die Ruhe zu bewahren und klar bei Verstand zu bleiben. Angst und Panik sind absolut kontraproduktiv.

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