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Bundesregierung will massenweise Arbeitskräfte im Ausland anwerben

Ab dem 1. März 2020 gilt in Deutschland das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bezeichnete das Gesetz als „Meilenstein“ für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Bundesregierung will künftig Arbeitskräfte in Ländern wie Indien, den Philippinen und Marokko anwerben. Scheinbar waren bei den letzten 2 Millionen Migranten nicht genug Fachkräfte dabei.

Wenn es nach der Bundesregierung geht, kann Deutschland gar nicht genug Migranten aufnehmen. Angeblich existiere ein riesiger Bedarf an Arbeitskräften. „Schon der Name ist ein deutliches Signal, dass wir uns für Fachkräfte aus dem Ausland öffnen“, zitiert Der Farang den OECD-Migrationsexperte Thomas Liebig.

 

CC BY 2.0 / flickr.com /
Ninara

Doch die Qualifikation der Migranten sei nebensächlich, meint der sogenannte Experte. „Es wäre wichtiger, auf Anpassungsfähigkeiten und hohe Motivation von Einwanderern zu achten als auf formale Qualifikation“, behauptete Thomas Liebig. Wenn Qualifikation nicht so wichtig ist, warum nimmt man dann keine deutschen Arbeitskräfte?

 

Peter Altmaier (CDU) zufolge sollen diese angeblichen Fachkräfte in Ländern wie Bosnien, Herzegowina, Brasilien und Vietnam angeworben werden. Aber auch in Ländern wie Indien, Philippinen und Marokko, berichtet Farang . Ist es nicht irgendwie rücksichtslos, wenn man die Destabilisierung dieser Länder fördert, indem man ihnen die Arbeitskräfte abwirbt?

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