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Coronavirus: Ganz Italien wurde zur Sperrzone erklärt

Der italienische Regierungschef Giuseppe Conte hat im Rahmen einer Pressekonferenz ganz Italien zu einer Sperrzone bzw. „Schutzzone“ erklärt. Die verschärften Maßnahmen, welche bisher nur für die Lombardei und etwa 14 norditalienische Gebiete galten, werden auf das ganze Land ausgeweitet. Dies bedeutet für die italienische Bevölkerung eine massive Einschränkung Reisefreiheit. Bald auch in Deutschland?

Italien befindet sich derzeit im absoluten Krisenmodus. Fast 10.000 Corona-Fälle wurden dort bis zu diesem Zeitpunkt (10. März) bereits bestätigt. Etwa 500 Menschen sollen an den Folgen des Virus gestorben sein. „Die Zahlen zeigen uns, dass immer mehr Personen an Coronavirus erkranken und sterben. Wir müssen unsere alltäglichen Gewohnheiten jetzt ändern, in dieser Stunde. Jeder von uns muss jetzt auf etwas verzichten, zum Wohle aller“, erklärte der italienische Regierungschef Giuseppe Conte bei einer Pressekonferenz.

Creative Commons (CC0) / pixabay.com / geralt

Schulen, Kindertagesstätte, Kindergärten und Universitäten sollen mindestens bis zum 3. April geschlossen bleiben. Die Italiener sollen es wenn möglich vermeiden, die eigene Gemeinde zu verlassen. Ausnahmereglungen gelten unter anderem für den Weg zur Arbeit, gesundheitliche Gründe und andere „Notwendigkeit“. „Wir wissen natürlich, dass vor allem die Jugend das große Bedürfnis hat, sich zu treffen und auszutauschen. Aber wir können uns in dieser Zeit solche Ansammlungen, die zur Verbreitung des Virus beitragen können, nicht mehr erlauben“, meint Giuseppe Conte.

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