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Artikel Ernährung Innenpolitik

Die Lüge der gesicherten Lebensmittelversorgung

Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, versucht die Bevölkerung von sogenannten Hamsterkäufen abzuhalten. „Es ist genug für alle da (…) Jeden Tag kommen Waren, jeden Tag wird die Warenfrequenz auch erhöht“, zitiert der Spiegel die Ministerin. Doch wenn genug für alle da ist, warum sollen die Bürger dann keine Lebensmittelvorräte anlegen? In Wirklichkeit kommt es in einigen Regionen bereits zu Lieferengpässen bei bestimmten Produkten.

„Wer eben egoistisch ist, der hamstert, der kauft Waren ein, die er nie und nimmer selbst verbrauchen kann“, behauptete Julia Klöckner bei einem Besuch in einem Logistikzentrum. Doch immer mehr Bundesländer schränken die Bewegungsfreiheit der Bürger ein. Wer unter häuslicher Quarantäne gestellt wird, darf für mehrere Wochen das Haus oder die Wohnung nicht verlassen. Des weiteren haben immer mehr Menschen Angst sich beim Einkaufen zu infizieren. Daher halten viele Bürger es für notwendig entsprechende Mengen Lebensmittel Zuhause zu lagern.

Vor diesem Hintergrund kommt es in vielen Supermärkten zunehmend zu einem Mangel von bestimmten Produkten wie Mehl, Nudeln oder Toilettenpapier. Wenn sich die derzeitige Krisensituation weiter verschärft, könnte dies zu weiteren Engpässen führen. Aus diesem Grund versucht Klöckner die Bevölkerung von einer entsprechenden Krisenvorsorge abzuhalten.

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